3G SIM Karte

Es gibt unterschiedliche SIM-Karten wie zum Beispiel die GSM-SIM-Karte oder die 3G SIM Karte! Aber wo liegt zwischen diesen beiden Kartenversionen der Unterschied? Heutzutage dient die ursprünglich als Handykarte betitelte SIM-Karte nicht mehr nur für Mobiltelefone. Mittlerweile ist es möglich, über das Mobilfunknetz eine Internetverbindung herzustellen. Die sogenannte SIM-Karte (Subscriber Identity Module) könnte als elektronischer Personalausweis bezeichnet werden. Dieser dient zur Identifikation des Mobilfunknutzers, der sich durch seine Mobilfunknummer zu erkennen gibt. Die Mobilfunknummer dient sozusagen als IP, die selbstverständlich auch angewählt werden kann. Die Nummer kann also angewählt werden, um eine Verbindung mit einem Handy oder Notebook herzustellen. Umgekehrt kann über die Rufnummer auch das Mobilfunknetz "angerufen" werden, um darüber eine Internetverbindung herzustellen. Damit man mit einem Handy telefonieren kann, wird eine GSM-SIM-Karte benötigt. Diese wird in den SIM-Kartenslot des Handys eingelegt. Das 3G-Netz und das GSM-Netz basieren auf unterschiedlichen Technologien. Ein 3G-fähiges Handy oder Notebook benötigt, um eine Verbindung ins Internet aufbauen zu können, eine 3G SIM Karte. Das GSM-Netz weist dem Nutzer während einer Verbindung stets eine feste Frequenz zu, die wiederum in einzelne Kanäle aufgeteilt wird. Es können sich in eine GSM-Mobilfunkzelle bis zu acht Handys einloggen, die dabei die gleiche Frequenz nutzen. Das 3G-Netz, welches auch als UMTS bekannt ist, ist weitaus flexibler als GSM und erfordert keine starre Festlegung von Frequenzen. Die GSM-SIM-Karte ist auf eine fixe Größe der Mobilfunkzelle angewiesen. Dieses ist bei 3G nicht der Fall. Aus diesem Grund benötigt man, wenn man mit einem Handy oder Notebook per 3G im mobilen Web surfen möchte, eine 3G SIM Karte. Die Reichweite einer 3G-Basisstation nimmt mit einer steigenden Teilnehmerzahl ab, wodurch auch die Größe der Mobilfunkzelle sinkt. Das heißt, die 3G SIM Karte muss dementsprechend zwischen den Frequenzen variieren können, was die GSM-SIM-Karte nicht kann. Wer sich ein neues Handy gekauft hat und sich wundert, warum es nicht richtig funktioniert, sollte in Betracht ziehen, seine SIM-Karte gegen eine neue auszutauschen. Wenn man direkt beim Mobilfunkanbieter ein neues Mobiltelefon erwirbt und bereits eine SIM-Karte besitzt, wird man in der Regel darauf hingewiesen, dass unter Umständen ein Tausch der SIM-Karte erforderlich ist. Selbstverständlich ist es dennoch möglich, die vorherige Rufnummer zu behalten.